Sonntag, 11. März 2012

Deutschlandradio Kultur - Dudelradio Kultur

Alan Posener, Kolumnist der WELT, schrieb kürzlich: "als Intellektueller, der etwas auf sich hält, hörte ich früher beim Zähneputzen, Frühstückmachen und Autofahren immer Deutschlandradio Kultur. Zunehmend jedoch geht mir der Sender auf den Wecker. Man muss sich nur anhören, was auf der Frequenz gleich nebenan die Kollegen vom BBC World Service liefern, um zu begreifen, was der Unterschied ist zwischen Qualitätsrundfunk und Daddelradio".
DRKultur war (und ist immer noch) mein am häufigsten gehörter Sender, allein schon weil er ohne Werbung läuft, und bisher immer gut informiert hat. Allerdings ist mir die musikalische Begleitung zunehmend auch etwas, das mir auf den Wecker (und auf den Geist) geht. In der Tat, die Moderatoren kommen mir schon vor wie bessere (oder schlechtere?) DJs, und wenn es stimmt, dass über 40% der Beiträge des DLR Musikbeiträge sind, kommt der Begriff Dudelfunk dem ja schon recht nahe.
Und ich meine: Dudelfunk auf höherem Niveau ist auch Dudelfunk. Etwas mehr Klassik wäre schön.

Freitag, 2. März 2012

it is awful...

Und wieder grüßt das Murmeltier Wulff, der verschlagene Schwiegersohntyp. Der bekommet 280.000 Euro "Ehrensold" lebenslang. Mein sozialdemokratisches Gerechtigkeitsempfinden ist nachhaltig gestört. Die politische Klasse müsste eigentlich das neue Kampfziel aller Benachteiligten sein. Ich fasse es nicht. Wie lange muss eine Dussmann-Beschäftigte in prekärer Lohnabhängigkeit dafür wohl schuften? Kann man kaum ausrechnen, ist aber astronomisch.
Und dieser W., der als Bestechungspräsident in die alternativen Geschichtsbücher eingeht, sahnt ab. Weil einer seiner Busenfreunde namens Hagebölling oder so offenbar dafür gesorgt hat. Vielleicht kriegt der die Hälfte ab und Lügner W. bekennt sich medienwirksam (muss ja auch mal sein) dazu,diesen Bestechersold reduziert zu haben.
Der einzige Weg, weiteren Schaden abzuwenden, wäre, das Geld Bedürftigen zu spenden. Aber eher passt ein Kamel durch ein Nadelöhr...